Zwei späte Tore von Kamil Golkowski und Clemens Schmidt haben dem Fußball-Bezirksligisten BV Germania Wolfenbüttel ein Remis gegen den SV Innerstetal beschert, Trainer Bilal Kötüz tat sich aber mit der Einordnung des Resultats schwer.

BV Germania Wolfenbüttel - SV Innerstetal 3:3 (1:2). Tore:0:1 Ahrens (FE, 11.), 1:1 Masberg (ET, 14.), 1:2 Willich (40.), 1:3 Hartmann (57.), 2:3 Golkowski (76.), 3:3 C. Schmidt.

Grund: Die zwei verschiedenen Halbzeiten, die der Coach gesehen hatte. "Mit der ersten war ich nicht zufrieden, da hatten wir keinen Zugriff und sind überheblich aufgetreten, während der Gegner griffiger war", kritisierte Kötüz. Seine Elf glich durch Andy Saba aus - der hatte nach einem Schnittstellenpass SVI-Keeper Nico Schnute umspielt und das Eigentor von Maik Masberg erzwungen -, geriet aber kurz nach der Pause erneut in Rückstand, da die Germanen ein Solo über 40 Meter nicht unterbanden.

Kötüz konnte an der Seitenlinie nur mit dem Kopf schütteln, auch, weil Sven Hartmann beim 1:3 eine Bogenlampe aus zwei Metern ungehindert abnehmen durfte. Trotzdem zeigten die Blau-Gelben nach der Ansage des Trainers, klare Bälle über die Außen zu spielen, eine deutliche Reaktion.

Allein Torschütze Golkowski ließ noch mindestens zwei Hochkaräter liegen, als er freistehend den Gästetorwart anschoss. "Es war ein chancenreiches Spiel, das auch 6:3 oder 7:3 hätte ausgehen können", befand der BVG-Coach.

BVG: Pillasch - Kahmann, Losing, Feder, Himmstedt - Ilica (61. Y. Schmidt), Saba - Khalid (61. Brandt), Keihe, Golkowski - C. Schmidt.


Quelle: Wolfenbütteler Zeitung - 04. Oktober 2018