Einhergehend mit großen Personalsorgen, bereitet auch der Blick auf die Tabelle der Fußball-Bezirksliga 3 wenig Freude für den BV Germania Wolfenbüttel.

FC RW Rhüden - BV Germania Wolfenbüttel 2:0 (1:0). Tore: 1:0 Ali Badawi (17.), 2:0 Martin Kühn (53.).

"Die Personalprobleme machen sich schon bemerkbar. Das ist aber kein Grund, solch ein Spiel abzuliefern. Wir sind nur hinterhergelaufen, das war gar nichts", kritisierte BVG-Coach Bilal Kötüz. Er musste unter anderem auf Kapitän Zafer Birkan und Carl Himmstedt verzichten, Viktor Losing und Mikhail Ilica standen leicht angeschlagen zur Verfügung.

Bis auf eine Torchance von Yannik Schmidt, der links neben das Tor schoss, brachte der BVG in Hälfte eins wenig zustande. Stattdessen sah die Defensive beim 0:1 - resultierend aus einer Flanke und anschließender 1-gegen-1-Situation - nicht glücklich aus.

"Wir haben überhaupt nicht in die Partie reingefunden, waren viel zu passiv. Die Fehlpassquote war viel zu hoch. Insgesamt war es ein harmloses Spiel von uns", analysierte Kötüz. Die Gastgeber nahmen dies dankbar an und besorgten früh nach der Pause den 2:0-Endstand: Eine Flanke boxte Germanias Keeper Marcel Menzel bis zum Sechzehner weg, doch Rhüdens Spielertrainer Martin Kühn verwertete den zweiten Ball mit einem sehenswertem Seitfallzieher.

Der Germania-Coach betonte nach der Partie: "Die Jungs wissen um die Ernsthaftigkeit der Lage. Es könnte noch einmal eng werden."

BVG: Menzel - Kahmann, Bröer, Losing, Hamko - Keihe, Brandt - Y. Schmidt (67. Feder), Zobel, Golkowski - Oehlmann (67. Ilica).


Quelle: Wolfenbütteler Zeitung - 29. April 2019