"Das war zu hoch am Ende", berichtete BVG-Trainer Christoph Taute. "Schade, das haben meine Jungs nicht verdient." Vor der Pause hätten die Germanen nicht viel zugelassen und lagen daher noch in Schlagdistanz. Doch nach Wiederbeginn gab es gleich mehrere Patzer. "Wir haben den Ball zu oft in der Vorwärtsbewegung verloren, und so etwas bestraft Salder natürlich gnadenlos." Am KO-Schlag zum 3:0 sei allerdings der Schiedsrichter nicht ganz unbeteiligt gewesen: "Er pfeift Rückgabe, obwohl mein Spieler klären wollte. Das muss man nicht pfeifen." Der indirekte Freistoß aus elf Metern zappelte im Netz.

Die Stimmung nach zwei Packungen ("vermutlich gegen Meister und Vizemeister") sei nach wie vor gut. Auch der Ehrentreffer belege dies: Er fiel in der 90.??Minute. "Aber wir werden jetzt unsere Spielweise überdenken", sagte Taute. "Eigentlich wollen wir Fußball spielen, aber in der Bezirksliga hat man offenbar mehr Erfolg mit Hoch und Weit."

BVG: Pillasch, Feder, Bröer, Fahlbusch (65.Khalid), Birkan, Madsack, Sabani (55.Ilica), Oehlmann (65.Birkhan), Himmstedt, Golkowski, Döring.


Quelle: Wolfenbütteler Zeitung - 23. September 2019